Vom 23.04. bis zum 23.06. 2010 fand die von der deutschen AG der Nonviolent Peaceforce organisierte NRW-Friedenstour unter Federführung des Bundes für Soziale Verteidigung statt. In gut zwanzig Veranstaltungen berichteten zwei ehemalige Friedensfachkräfte über ihre Einsätze in Sri Lanka.
Du glaubst, alles – oder zumindest einiges – über die Nonviolent Peaceforce zu wissen? Dann teste dein Wissen in unserem Quiz! Teilnehmen können Schüler und Schülerinnen. Wer sämtliche Fragen richtig beantwortet, nimmt an der Verlosung teil.
Die Nonviolent Peaceforce hat zu Jahresbeginn im Norden Thailands einen zehntägigen Intensivkurs zur Ausbildung von internationalen Friedensfachkräften durchgeführt.
Philippinen: Nonviolent Peaceforce wurde offiziell eingeladen, Teil des internationalen Beobachterteams für die Überwachung des Friedensprozesses zwischen der Regierung der Philippinen (GRP) und der Mora Islamic Liberation Front (MILF) zu sein.
Vom 23.04. bis zum 23.06. 2010 fand die von der deutschen AG der Nonviolent Peaceforce organisierte NRW-Friedenstour unter Federführung des Bundes für Soziale Verteidigung statt. In gut zwanzig Veranstaltungen berichteten zwei ehemalige Friedensfachkräfte über ihre Einsätze in Sri Lanka.
Kati Hötger und Sjors Beenker und ihre BegleiterInnen schilderten vor insgesamt rund 400 Interessierten ihre Erfahrungen während des Einsatzes in Sri Lanka, informierten allgemein über die Arbeit und Struktur von NP und erläuterten die Hintergründe und Ideen des internationalen gewaltfreien Eingreifens in Konflikte.
Besonders bei den Schulveranstaltungen war das Interesse erfreulich hoch. So wurden aus geplanten sechs Veranstaltungen elf, die wir in Klassen der neunten, zehnten und zwölften Stufe in ganz NRW durchführten. Die Reaktionen machten hierbei deutlich, dass zumeist großes Interesse besteht und die SchülerInnen sich ernsthaft mit dem Thema beschäftigt haben. auch in den Abendveranstaltungen zeigten die rege Beteiligung an den Diskussionen und die an die Friedenskräfte gerichteten Nachfragen, dass die Methoden der gewaltfreien Intervention als Möglichkeit der Zivilen Konfliktbearbeitung überzeugen konnten und die Kenntnis darüber und Beschäftigung damit durch Veranstaltungen wie diese wichtig sind, um gewaltfreie Konfliktbearbeitungskonzepte in den Köpfen zu verankern.
Insgesamt stießen wir mit den Veranstaltungen auf reges Interesse und konnten die eine oder andere Diskussion entfachen. Wir freuen uns über den erfolgreichen Verlauf der Tour, die vielen positiven Reaktionen und die konstruktiven Vorschläge, mit denen die nächste Tour sicher wieder ein Erfolg wird!
Einen Pressebericht zu unseren Veranstaltungen in Nottuln gibt es hier .