Vom 23.04. bis zum 23.06. 2010 fand die von der deutschen AG der Nonviolent Peaceforce organisierte NRW-Friedenstour unter Federführung des Bundes für Soziale Verteidigung statt. In gut zwanzig Veranstaltungen berichteten zwei ehemalige Friedensfachkräfte über ihre Einsätze in Sri Lanka.
Du glaubst, alles – oder zumindest einiges – über die Nonviolent Peaceforce zu wissen? Dann teste dein Wissen in unserem Quiz! Teilnehmen können Schüler und Schülerinnen. Wer sämtliche Fragen richtig beantwortet, nimmt an der Verlosung teil.
Die Nonviolent Peaceforce hat zu Jahresbeginn im Norden Thailands einen zehntägigen Intensivkurs zur Ausbildung von internationalen Friedensfachkräften durchgeführt.
Philippinen: Nonviolent Peaceforce wurde offiziell eingeladen, Teil des internationalen Beobachterteams für die Überwachung des Friedensprozesses zwischen der Regierung der Philippinen (GRP) und der Mora Islamic Liberation Front (MILF) zu sein.
Die Arbeit von NP konzentriert sich zur Zeit auf 4 Konfliktregionen dieser Welt. NP-Teams bemühen sich, in diesen Ländern die existierenden Konflikte zu entschaerfen.
Nonviolent Peaceforce wurde von lokalen Menschenrechtsorganisationen nach Mindanao eingeladen. Einige dieser Organisationen sind offiziell an der Überwachung des Waffenstillstands zwischen der Regierung und der Moro Islamic Liberation Front (MILF) beteiligt. NP hat internationale Friedensfachkräfte entsandt, die mit den lokalen Friedenskräften zusammen arbeiten, zu ihrer Sicherheit beitragen, helfen den Waffenstillstand aufrecht zu erhalten und den Friedensprozess voranbringen sollen.
Im Jahr 2002 haben die Regierung von Sri Lanka und die tamilischen Befreiungstiger 'Liberation Tigers of Tamil Eelam' (LTTE) ein Waffenstillstandsabkommen unterzeichnet und es begannen Friedensverhandlungen, die durch Norwegen unterstützt wurden. Damit ergab sich für Nonviolent Peaceforce die Möglichkeit, den Friedensprozess durch Basisarbeit zu unterstützen und unbewaffneten Schutz für Menschen zu bieten, die 25 Jahre Krieg erlebt hatten.
In der Nacht des 3. Februar 2007 wurde ein Computer gestohlen als das Büro von 'La Unidad' geplündert wurde. An der Tür wurde ein Henkersstrick zurückgelassen. Einige Tage später ließ man einem Mitglied von einer der Organisationen in dem Gebäude eine Nachricht zukommen, die andeutete, dass die Armee die Plünderung durchgeführt hat. Es gibt gute Gründe anzunehmen, dass diese Information richtig ist. Das war der Anlass für die Abteilung zum Schutz von Menschenrechtsaktivisten in der nationalen Menschenrechtsbewegung La Unidad, Nonviolent Peaceforce um Unterstützung durch beschützende Begleitung zu bitten.
Das flächendeckende Friedensabkommen (CPA), das den seit einer Generation andauernden Bürgerkrieg zwischen Nord und Süd beendete ist gefährdet. Die Menschen sind weiter entlang ethnischer und politischer Linien gespalten und Waffen gibt es reichlich. Konflikte um Rohstoffe und die vielen Flüchtlinge verbreiten den Konflikt in der gesamten Region. Die Regierungen des Sudan und des (teilautonomen) Südsudan versuchen angesichts der in 2010 bevorstehenden Wahlen und des Referendums um die Unabhängigkeit des Südsudan in 2011 jeweils ihre Positionen zu verbessern.