Wie können wir kurz und knapp erklären, was die Nonviolent Peaceforce macht?
Zum Beispiel so, wie es Tim Wallis, Exekutivdirektor der NP, in einem dreiminütigen Video unseres finnischen Freundes Timo Virtala tut. It's English, so just look at it!
Das Leben ist hart in Südsudan, besonders für Kinder. Um das Leben derer, die durch Entführungen, Zwangsrekrutierungen und sexueller Sklaverei gelitten haben, sicherer zu machen, hat das Kinderhilfswerk der Vereinten Nationen UNICEF der Nonviolent Peaceforce (NP) 1 Millionen $ für ein Kinderschutzprojekt bewilligt.
Wie werden Friedensfachkräfte der Nonviolent Peaceforce eigentlich auf ihre Aufgaben vorbereitet? Ein Bericht über einen zehntägigen Intensivkurs zur Ausbildung von internationalen Friedensfachkräften in Nordthailand zeigt es Ihnen.
Philippinen: Nonviolent Peaceforce wurde offiziell eingeladen, Teil des internationalen Beobachterteams für die Überwachung des Friedensprozesses zwischen der Regierung der Philippinen (GRP) und der Mora Islamic Liberation Front (MILF) zu sein.

Seit Jahrzehnten kämpfen Rebellen für einen unabhängigen islamischen Staat auf der
größtenteils von Muslimen bewohnten Insel Mindanao. Der Konflikt hat bisher mehr als 120.000 Menschenleben gekostet, und die Gewalt flammt trotz Waffenstillstands und Friedensgesprächen seit 2003 immer wieder auf.
Die Ursachen liegen unter anderem in der Bevorzugung der christlichen gegenüber der muslimischen Bevölkerung während der amerikanischen Besatzung, was sich nach der Unabhängigkeit fortsetzte. Sichtbarer Ausdruck ist ein Umsiedlungsprojekt, das die ChristInnen in eine Mehrheitsposition auf Mindanao bringen soll. Der religiöse Konflikt ist zugleich ein Kampf um die Kontrolle über das an natürlichen Rohstoffen reiche Land.
Die größte Separatisten-Gruppe, die Moro National Liberation Front (MNLF), hat 1996 ein Waffenstillstandsabkommen unterzeichnet. Unabhängig davon führt die Moro Islamic Liberation Front (MILF), eine Splittergruppe der MNLF, den Kampf aber fort. Weitere radikalere Gruppierungen tragen ebenfalls zur Gewalt in Mindanao bei.
Die Verhandlungen über ein Friedensabkommen wurden immer wieder durch neue bewaffnete Konflikte gestört. Besonders 2008 und 2009 kam es zu neuen Kampfhandlungen, und die Menschenrechtslage verschlechterte sich dramatisch. So nahmen auch die Entführungen zu.
| < Zurück | Weiter > |
|---|