Vorgehen im Sudan



1. Aufbau von zivilgesellschaftlichen Strukturen
- Zu Beginn wird eine umfassendere Untersuchung der lokalen Bedingungen, der möglichen Beteiligten in dem Projekt und zur weiteren Anpassung des Projektes an den lokalen Kontext durchgeführt
- EinTraining zur Einrichtung der Konfliktminderungsteams für lokale Behörden und Autoritäten, religiöse und traditionelle Führungspersonen, für Jugendliche und Frauen sowie für andere Akteure in Basisorganisationen wird angeboten.
- Ausrichtung von lokalen Friedens- und Entwicklungsforen um den Raum für die Bewältigung von lokalen Konflikten zu schaffen
- Planungskoordination mit Regierungs-, Militärvertretern sowie offiziellen und inoffiziellen Gemeindevertretern.
2. Schnelles Eingreifen und Vorbeugende Aktionen
- Vervollständigung der strategischen Konfliktanalyse und Bewertung der Beteiligten um eine möglichst große öffentliche Beteiligung zu erreichen.
- Bereitstellung von vorbeugenden Notfallmaßnahmen und von Schützender Begleitung für direkt bedrohte Personen oder Gruppen
- Einsätze der Schützenden Begleitung um gefährdeten Flüchtlingen die Rückkehr und Wiederansiedlung in ihren Dörfern zu ermöglichen
- Entwicklung einer Strategie für die Wahlbeobachtung und Bereitstellung von Aufmerksamer Präsenz in Gegenden mit hohem Gewaltrisiko.
- Aufbau und Pflege von Kontakten mit offiziellen und inoffiziellen Sicherheitsakteuren
- Förderung innovativer Sicherheitsmaßnahmen in den Kommunen
- Verweis von bedrohten Personen oder Gruppen an die relevanten Schutzorganisationen (UNICEF, UNHCR, ICRC, etc.)
3. Dialog zur strategischen Gewaltprävention
- Unterstützung für zivilgesellschaftliche Akteure bei der Organisation eines Dialogs zur Förderung der strategischen Gewaltprävention und Problembewältigung, zur Stärkung des sozialen Zusammenhalts, zur Friedenssicherung und zur Versöhnung
- Aufbau und Stärkung von Netzwerken und Partnerschaften von lokalen Organisationen und lokalen Führern
- Schaffung von Gelegenheiten zum Gespräch und gemeinsamen Handeln für bestimmte Gruppen wie Frauen, Jugendliche und religiösen Führern
- Entwicklung von friedensfördernden Verbindungen zwischen Gemeinden und lokalen Behörden in den Zielgebieten
4. Verbreitung unserer Ideen und Lernen
- Überwachung, Dokumentation und Verbreitung von Beispielen, die den Wert der unbewaffneten zivile Friedensförderung unterstreichen
- Entwicklung eines systematischen und transparenten Berichtssystems inklusive der lokalen Verbreitung von bewährten Praktiken
- Förderung verstärkter Verbindungen zwischen lokalen Initiativen zur Konfliktvorbeugung und nationalen sowie internationalen Prozessen
- Abschätzung der Möglichkeiten zur Ausweitung oder Aufstockung der Intervention in anderen Gegenden des Sudan